Neuigkeiten aus unserem Institut ...


Veranstaltungen


23. Workshop des Arbeitskreises „Medizin und Theologie“

Spezialisierung und Ganzheitlichkeit: Multiprofessionelle Teams und deren Umgang mit den unterschiedlichen methodischen Zugangsweisen zu Krankheit und Gesundheit

Der AK Medizin und Theologie fragt nach Forschungsansätzen und -vorhaben, die mehrdimensional und multidisziplinär auf Versorgungsherausforderungen reagieren und zudem die organisationale Perspektive und Rahmenbedingung nicht außer Acht lassen. Ziel des AK Medizin und Theologie ist es, zu dem gewählten thematischen Schwerpunkt aktuelle Forschungs- und Qualifizierungsarbeiten und Vorhaben einem kleinen Kreis vorzustellen und intensiv zu diskutieren. Mehr...

Wiss. Tagungsbeirat: Reiner Anselm, Julia Inthorn, Lukas Kaelin, Ulrich Körtner, Martina Schmidhuber

Wann: 27.01.2023, 13:00 Uhr bis  28.01.2023, 13:00 Uhr

Wo: Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien (1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8)

Kosten: Für alle Teilnehmer:innen ist die Teilnahme kostenlos, entsprechende Fahrt- und Übernachtungskosten müssen jedoch selbst getragen und organisiert werden.

Um Anmeldung per E-Mail an Stefan Dinges wird gebeten. Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir in der E-Mail um einen kurzen Hinweis über Ihr Arbeitsgebiet/Ihren Fokus bzw. darüber, was Ihr Interesse an der Tagung geweckt hat.

Call / mehr Informationen herunterladen.

Warum ist das Gesundheitswesen in Österreich so kompliziert?

Das IERM lädt herzlich zu einem spannenden Round Table ein! 

Im Jahr 2023 stehen Finanzausgleichsverhandlungen an, die auch über die zukünftige Finanzierung des Gesundheitswesens entscheiden werden. Schon jetzt wird von Seiten verschiedener Akteure, allen voran den Landeshauptleuten, angekündigt, dass es große Änderungen im Gesundheitswesen geben muss, um dessen Weiterentwicklung sicherzustellen. 

Aus diesem Anlass möchte das Institut für Ethik und Recht in der Medizin interessierten Zuhörer:innen die Gelegenheit bieten, einen Überblick über die dahinter stehende Thematik des komplexen Aufbaus des österreichischen Gesundheitswesens zu bekommen. Mehr...

Wann: 14. März 2023, 17:00 – 19:00 Uhr

Wo: Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Alte Kapelle, Altes AKH (1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8)

Anmeldung: Um Anmeldung per E-Mail bis spätestens 12. März 2023 wird gebeten.

Programm herunterladen.

2. Pflegeethik-Kongress 2024 in Wien

Im Spannungsfeld zwischen Vulnerabilität und Pflege-bzw. Versorgungsqualität.
Ethische Reflexionen für Gesundheitsberufe und Gesundheitssystem

Vulnerabilität und Pflege-bzw. Versorgungsqualität sind Begriffe, welche die Spannungen und Konflikte beschreiben, denen die Pflege und Gesundheitsberufe derzeit ausgesetzt sind. Nach einer ersten Standortbestimmung auf dem Wiener Pflegeethik-Kongress 2020 gilt es, die Diskussion hin zu einer vernetzenden, interprofessionellen Ethik der Gesundheitsberufe fortzuführen. Neben den Hauptvorträgen des Kongresses bieten Workshops die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und für die fachliche Diskussion.

Das Konzept der Vulnerabilität ist für Angehörige der Gesundheitsberufe wegen seiner Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität von großer Bedeutung. Obwohl jeder Mensch zu unterschiedlichen Zeiten in seinem Leben vulnerabel ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass einige Menschen in bestimmten Situationen gesundheitliche Probleme entwickeln oder deren Lebensqualität besonders beeinflusst wird, größer als bei anderen, z.B. durch soziale Ungleichheiten. Vulnerabilität kann außerdem mit Stigmatisierung und Diskriminierung einhergehen. In den Blick zu nehmen sind nicht nur die Verletzlichkeiten von Patient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, sondern auch die im Zuge der Corona-Pandemie sichtbar gewordene Verwundbarkeit unserer Gesundheitssysteme. 

Auch Begriffe wie ‚Care-Quality-Kennzahlen‘ und ‚Care-Quality-Management‘ verdeutlichen das Spannungsfeld und bestehende Miseren im Gesundheitswesen. Die Pflege- und Gesundheitsberufe sind durch hohe Qualitätsstandards der jeweiligen Profession und in den Gesundheitseinrichtungen gefordert. Angesichts eines steigenden Ressourcenmangels lassen sich Pflege-, Sorge- und Versorgungsqualität jedoch nur schwer umsetzen. Das führt zu der Frage, wie unter den genannten Bedingungen eine adäquate Versorgung und Pflege besonders vulnerabler Personen möglich ist und Schutzräume in der Pflege geschaffen werden können.

Wann: 22. - 23. Februar 2024

Wo: Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien

Zielgruppe: Die Tagung wendet sich an Forschende, Lehrende und Studierende der Pflegewissenschaft sowie in der Pflege- und Gesundheitsethik. Aber auch Pflegende und Mitarbeitende anderer Gesundheitsberufe, denen die Gestaltung der ethischen Reflexion ein wichtiges Anliegen ist, sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns darauf, Sie in Wien begrüßen zu können!

Prof. Dr. Annette Riedel, MSc; Univ. Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich H.J. Körtner
Prof. Dr. Settimio Monteverde, PhD, MME, MAE; Univ.-Prof. Dr. Sabine Pleschberger, MPH

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Publikationen und Presse


Neue IERM-Working-Papers

Das Team des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin publiziert regelmäßig die IERM-Working-Papers - österreichische Kommentare zu Medizinrecht, Medizin- und Bioethik.

Alle IERM-Working-Papers finden Sie hier.

Wie evang.at - das online Nachrichtenportal der evangelischen Kirche Österreichs - berichtet, stand die IERM-Jahrestagung am 17. Nov. 2022 mit dem Titel "Gerechtigkeit und Solidarität: Perspektiven für Bioethik und Biopolitik" auch ganz im Lichte der Veränderung: „Nach 21 Jahren an der Spitze des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) freue ich mich, die Leitung in jüngere Hände zu legen“, sagt Ulrich H. J. Körtner. Anfang 2023 folgt dem evangelischen Theologen und Medizinethiker Karl Stöger nach. Er ist Professor für Medizinrecht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und war bisher einer der stellvertretenden Leiter des IERM. Körtner wird dem Institut nun als stellvertretender Leiter erhalten bleiben.

Wien (epdÖ) – „Nach 21 Jahren an der Spitze des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) freue ich mich, die Leitung in jüngere Hände zu legen“, sagt Ulrich H. J. Körtner. Dem evangelischen Theologen und Medizinethiker folgt Karl Stöger nach, Professor für Medizinrecht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und bisher einer der stellvertretenden Leiter des IERM. Körtner wird dem Institut nun als stellvertretender Leiter erhalten bleiben. Den Rahmen für die Stabübergabe bot ein Symposium, das am Donnerstag, 17. November, in Wien unter dem Titel „Gerechtigkeit und Solidarität“ Perspektiven für Bioethik und Biopolitik beleuchtete.Wien (epdÖ) – „Nach 21 Jahren an der Spitze des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (IERM) freue ich mich, die Leitung in jüngere Hände zu legen“, sagt Ulrich H. J. Körtner. Dem evangelischen Theologen und Medizinethiker folgt Karl Stöger nach, Professor für Medizinrecht am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und bisher einer der stellvertretenden Leiter des IERM. Körtner wird dem Institut nun als stellvertretender Leiter erhalten bleiben. Den Rahmen für die Stabübergabe bot ein Symposium, das am Donnerstag, 17. November, in Wien unter dem Titel „Gerechtigkeit und Solidarität“ Perspektiven für Bioethik und Biopolitik beleuchtete.Weiter lesen...

Neue Publikation zum Thema "Assistierter Suizid"

Assistierter Suizid: Hintergründe, Spannungsfelder und Entwicklungen

Editors: Angelika Feichtner, Ulrich Körtner, Rudolf Likar, Herbert Watzke, Dietmar Weixler

Die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid bringt tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit sich. Das bisherige Selbstverständnis von Medizin und Pflege wird in Frage gestellt und es wird eine neue Auseinandersetzung mit dem Leid am Lebensende erfordern.

Das Buch bietet einen Überblick über die ethischen Aspekte und die internationalen Entwicklungen der Suizidassistenz sowie über die Spannungsfelder, die sich durch die Legalisierung der Beihilfe zum Suizid aus der Sicht von Palliative Care ergeben. 

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Beitrag von Ulrich Körtner zu "Synthetische Embryonen: Ungeklärter Rechtsstatus"

In einen Gastbeitrag bei ORF Science skizziert Prof. Ulrich H.J. Körtner ethische und rechtliche Fragen rund um Synthetische Embryonen: Die Forschung auf dem Weg zu Embryonen, die ohne Verwendung von Keimzellen erschaffen werden, hat mit den jüngsten Studien in Israel und des USA eine neue Stufe erreicht. Die vorliegenden Ergebnisse sind beeindruckend und das Potential hoch. Sie könnten zukünftig bei der Forschung zur Entstehung von Krankheiten in frühen Entwicklungsstadien, als Alternative zu Tierversuchen oder bei der Gewinnung von Gewebe für Organtransplantationen helfen. Doch auch einige ethische und rechtliche Fragen sind zu bedenken. 

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Die 4. Auflage der Pflegeethik ist da!

 

Die 4. überarbeitete Auflage des Grundkurs Pflegeethik von Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich Körtner beschäftigt sich mit den Grundlagen sowie Grundfragen der Pflegeethik und den Methoden der ethischen Urteilsbildung. Thematisiert werden ethische Probleme in der Pflegeforschung, in der Transplantations- und Intensivmedizin sowie am Lebensende. Der Band informiert über die Arbeitsweise klinischer Ethikkomitees und stellt einschlägige Ethikdokumente und Gesetzestexte vor. Eine Reihe von Fallbeispielen gibt den Leser:innen weiters die Möglichkeit, die Prinzipien und Regeln der Pflegeethik selbst zu erproben. 

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Band 15 der Schriftenreihe Ethik und Recht in der Medizin ist da!

Pflege- und Gesundheitsethik: Potentiale, Reflexionsräume und Handlungsimpulse für ein solidarisches Gesundheitswesen

Hrsg.: Stefan Dinges, Ulrich H.J. Körtner, Annette ​Riedel

Der Tagungsband des ersten Wiener Pflege- und Gesundheitsethik-Kongresses spannt einen weiten Bogen von grundlegenden Theorien und historischen Reflexionen. Die Beiträge fragen nach der Wirksamkeit und dem Gestaltungsrahmen einer (zukünftigen) Ethik für die Gesundheitsberufe und die Gesundheitssysteme im deutschsprachigen Raum.

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Geschichte des IERM – jetzt zum Nachlesen!

Unter dem Titel „Das Wiener Institut für Ethik und Recht in der Medizin – Geschichte, Forschungsschwerpunkte und Vernetzungen“ hat Institutsvorstand Univ.-Prof. Dr. Ulrich H.J. Körtner die Geschichte und Forschungsbeiträge des IERM als Teil des Sammelbands „Medizin in Wien nach 1945: Strukturen, Aushandlungsprozesse, Reflexionen“ aufgearbeitet.

Hier als Download zum Nachlesen.

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