Monographien


Grundzüge des Medizinrechts

Hrsg.: Maria Kletecka-Pulker, Markus Grimm, Michael Memmer, Lukas Stärker, Johannes Zahrl

Die Bedeutung des Medizinrechts ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Es gibt immer mehr Vorschriften, die von den Gesundheitsberufen bei ihrer Arbeit beachtet werden müssen, wie zB Fragen der

• Einwilligung,
• Aufklärung,
• Dokumentation und
• Schweigepflicht oder
• Spezialfragen zur Forschung,
• künstlicher Befruchtung etc.

Nicht zuletzt verunsichern oftmals mediale Berichterstattungen über Haftungsfälle die Angehörigen von Gesundheitsberufen. Daher ist es wesentlich, dass bereits Studierende eine fundierte Ausbildung im Medizinrecht erhalten und ein Verständnis für juristische Problemstellungen entwickeln.

Dieses Werk vermittelt – angelehnt an die Ausbildungsinhalte der Curricula – die wesentlichen Grundzüge des Medizinrechts praxisrelevant in einer verständlichen Sprache.

Grundkurs Pflegeethik (2017)

Ulrich H.J. Körtner

3. akt. u. erw. Auflage

Dieses Studienbuch befasst sich mit den theoretischen Grundlagen sowie Grundfragen der Pflegeethik und den Methoden der ethischen Urteilsbildung. Thematisiert werden ethische Probleme in der Pflegeforschung, in der Transplantations- und Intensivmedizin sowie am Lebensende. Der Band informiert über die Arbeitsweise klinischer Ethikkomitees und stellt einschlägige Ethikdokumente und Gesetzestexte vor. Eine Reihe von Fallbeispielen gibt dem Leser weiters die Möglichkeit, die Prinzipien und Regeln der Pflegeethik selbst zu erproben.Das Buch ist durchgehend mit Merksätzen, Zusammenfassungen, Reflexionsfragen und Hinweisen auf vertiefende Literatur versehen und wurde für die 3. Auflage durchgehend aktualisiert und erweitert.

Patient im Recht (2015)

Maria Kletecka-Pulker, Katharina Leitner, Gerald Bachinger

Der Besuch beim Arzt oder in der Krankenanstalt ist oftmals geprägt von Unsicherheit. Welche Eingriffe stehen mir bevor, wie soll ich mich verhalten? Wer entscheidet über die Vornahme einer medizinischen Behandlung? Worüber muss ich als Patient aufgeklärt werden? Und was ist, wenn ich aufgrund von Krankheit oder im Alter nicht für mich selbst sprechen kann? Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Regelungen für die unterschiedlichsten medizinischen Bereiche getroffen und räumt dem Patienten neben zahlreichen Rechten auch bestimmte Pflichten ein. Dieser Ratgeber bietet eine Übersicht dieser Regelungen und beantwortet anhand von Fallbeispielen und mit praktischen Tipps alle Fragen rund um Rechte und Pflichten des Patienten.

Autonomie und Macht: Interdisziplinäre Perspektiven auf medizinethische Entscheidungen (2014)

Hrsg.: Reiner Anselm, Julia Inthorn, Lukas Kaelin, Ulrich H.J. Körtner, Gina Atzeni, Ulrike Butz, Roland Kipke, Henriette Krug, Michael Peintinger, Angelika Walser, Thomas Weiß, Lena Woydack

Autonomie ist einer der Grundbegriffe der Medizinethik, dem (verborgene) Machtmechanismen innerhalb und außerhalb der Medizin entgegenstehen. Autonomie und Macht stehen dabei sowohl auf der interpersonellen Ebene der stets asymmetrischen Arzt-Patienten-Beziehung als auch auf der strukturellen Ebene des Gesundheitswesens in einem spannungsvollen Verhältnis. Der Band diskutiert theoretische Ansätze zu Autonomie und Macht kritisch für den Bereich der Medizin und lotet deren Verhältnis aus interdisziplinärer Perspektive aus.

Strong family, weak state: Hegel's political philosophy and the Filipino family (2012)

Lukas Kaelin

If the Outsider's eyes are sympathetic, we discover a dimension of our society that we ignore becuase we are used to it. Lukas Kaelin, a Swiss philosopher, taught at the Philosophy Department of the Ateneo de Manila University in 2006-2008. Interested in the affairs of his host country, he decided to write his observations on the relationship between the family, civil society and the state. For indeed we should be concerned that entrenched dynasties tend to inhibit the Philippine state's freedom to act at all levels, from the national to the regional to the local. Kaelin's framework is relatively new in the Philippines: Hegelian thought. Misinterpreted in the past as too abstract, Hegel's thought is now enjoying a significant rediscovery worldwide for its profound analysis of still relevant themes, such as the relationship between the family and the state, or the distinction between the private and the public spheres.

Curs fundamental de etica ingrijirii: Grundkurs Pflegeethik in rumänischer Sprache (2012)

Ulrich H.J. Körtner

Deutsch-Rumänische Theologische Bibliothek (DRThB 1) / Biblioteca teologica germano-romana (BTGR), Editura Schiller, Sibiu/Hermannstadt

Acest volum se ocupă cu principiile teoretice și chestiunile de bază ale eticii îngrijirii, precum și cu metodele prin care se ajunge la articularea unei opinii etice în general. În mod concret, sunt tematizate probleme etice din cercetarea legată de îngrijire, din medicina transplanturilor și a asistenței intensive, inclusiv din faza terminală. Volumul aduce informații despre maniera de lucru a comisiilor medicale de etică și prezintă publicului larg documente etice și juridice.

Zurechtkommen: Ethikkultur in der Altenhilfe (2011)

Stefan Dinges, Franz Kittelberger
Hrsg: Diakonie Bayern

Sich Menschen am Lebensende zuzuwenden und sie zu begleiten - diese diakonische Aufgabe unterstützte die Initiative Hospizarbeit und Palliativ Care, die vor einigen Jahren startete. In zahlreichen Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der stationären und ambulanten Altenpege, aber auch in gezielten Implementierungsmaßnahmen für Träger und ihre Einrichtungen wurde die Sorge um Menschen am Lebensende in den Mittelpunkt gerückt. Diese Sorge, die unter dem Stichwort "end-of-life-care" verschiedene Disziplinen und Handlungsfelder zusammenfasst, hat an Breite und Tiefe gewonnen.

Ageismus in der Hauskrankenpflege alter Menschen in Österreich (2011)

Birgit Rohatsch

Der Anteil der hochaltrigen Menschen über 80 Jahren in der österreichischen Gesamtbevölkerung nimmt zu und wird sich bis 2050 voraussichtlich mehr als verdoppeln. Damit ist diese Bevölkerungsgruppe die am schnellsten wachsende in Österreich. Im hohen Alter kommt es zu einer größeren Wahrscheinlichkeit für Pflegebedürftigkeit und häufiger zu multimorbiden Krankheitsverläufen. Pflegebedürftigkeit wird oft mit den "dunklen Seiten des Alters" assoziiert. Es existiert eine Polemik, die den Umstand, dass mehr Menschen alt werden, mit einer "Überalterung" gleichsetzt, was ein "Zuviel" an alten Menschen impliziert. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die ambulante Pflege, vor allem weil rund 80% der pflegebedürftigen, alten Menschen zu Hause versorgt werden. Dem hohen Bedarf an Pflegekräften steht ein Mangel an Personen gegenüber, die Interessen daran haben, den Pflegeberuf zu ergreifen. Negative Altersbilder tragen dazu bei. In dieser Arbeit werden Überlegungen aus den Bereichen der Sozialgerontologie und der Pflegewissenschaften zusammengeführt, auf den Bereich der ambulanten Pflege heruntergebrochen und Konsequenzen für die Zukunft skiziiert, die uns alle betreffen können.