Logo der Universität Wien
Folgeprojekt zur Evaluierung des Patientenverfügungsgesetzes (PatVG)

Projektleitung: Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich Körtner, Dr. Maria Kletečka-Pulker, Dr. Lukas Kaelin

Projektkoordination: MMag. Katharina Leitner

Projektmitarbeit: Christine Rebernig

Laufzeit: Oktober 2011 – August 2014 (Projekt abgeschlossen – Projektpräsentation im Rahmen einer Abschlusstagung mit BMG für Jänner geplant)

Beim Projekt handelt es sich um eine Folgestudie des im Jahr 2009 abgeschlossenen Projekts „Studie über die rechtlichen, ethischen und faktischen Erfahrungen nach In-Kraft-Treten des Patientenverfügungsgesetzes (PatVG)“. Der Fokus richtete sich auf die Gewährleistung der Autonomie und Selbstbestimmung des Patienten am Lebensende durch die Errichtung einer Patientenverfügung. Durch die Patientenverfügung haben Patienten die Möglichkeit, eine spezifische Behandlung oder Nicht-Behandlung am Lebensende festzulegen und dem Arzt dementsprechend Richtlinien für Behandlungsweisen zu geben. Das Projekt zeigte, dass die Verbreitung der Patientenverfügung in der österreichischen Gesellschaft nach wie vor gering ist (ca. 4%). Auf Basis empirisch erhobener Daten wurde aufgezeigt, welche Faktoren und Strukturen die Errichtung einer Patientenverfügung fördern und in welchen Bereichen bestehende Strukturen überdacht sowie neu- und weiterentwickelt werden könnten. Aufbauend auf der empirischen Datenerhebung (qualitative Fallanalyse und Interviews, Fragebogenumfrage) und Analyse wurden ethische und rechtliche Aspekte beleuchtet.  

Im Rahmen einer Pressekonferenz am 15.12.2014 um 10 Uhr im Bundesministerium für Gesundheit werden die Ergebnisse präsentiert.

 

Spitalgasse 2-4, Hof 2.8
Campus, Altes AKH
A-1090 Wien
T: +43-1-4277-22201
F: +43-1-4277-9222
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0