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Evaluierungsprojekt Vorsorgevollmacht. Von der Information bis zur Errichtung

Projektleitung: Dr. Maria Kletečka-Pulker,

Projektkoordination: MMag. Katharina Leitner

Projektmitarbeit: Christine Rebernig

Geplante Laufzeit: 01.10. 2013 – Juni 2014 (Projekt abgeschlossen)

Finanzierung: ÖGIZIN GmbH

Seit 1.7.2007 mit Inkrafttreten des Sachwalterrechts-Änderungsgesetzes 2006 besteht die Möglichkeit, eine Vorsorgevollmacht auch für Gesundheitsangelegenheiten zu errichten. Das Forschungsprojekt zeigte auf, dass die Verbreitung der Vorsorgevollmacht in der österreichischen Gesellschaft noch geringer ist (2%) als jene der Patientenverfügung (4%). Allerdings planen mehr Personen eine Vorsorgevollmacht in den nächsten Jahren zu errichten als eine Patientenverfügung.

Organisatorische, strukturelle und institutionelle Hindernisse auf der Seite der Errichtenden sowie der errichtenden Institutionen, die das Instrument der Vorsorgevollmacht befördern oder behindern, wurden aufgezeigt. Zudem wurden Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gegenübergestellt und deren Vor- und Nachteile beleuchtet.

Somit konnte ein wichtiger Beitrag zur Beleuchtung dieses in der Wissenschaft sehr wenig beachteten Instrumentes zur Selbstbestimmung geleistet werden.

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