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IERM-Jahrestagung zum Thema „Entscheidungsfindung und Entscheidungshilfen am Lebensanfang"

Termin: Donnerstag, den 10. November 2016 von 09.00 – 18.00 h

Ort: im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien, Van Swieten Gasse 1a, 1090 Wien

Die Tagung ist anrechenbar für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer (8 Punkte). Die Veranstaltung ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung unter: ierm@univie.ac.at

Initiates file downloadProgramm

Initiates file downloadPresse: Der Artikel wurde in der Zeitschrift Ärzte Woche, Ausgabe 49/2016, erstmals publiziert

Präsentationen zum Nachlesen:

Die Unterlagen dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken und eigenem Gebrauch verwendet werden. Jegliche Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ausdrücklich verboten.

Initiates file downloadPränataldiagnostik - Erfahrungen von Betroffenen
Pfr.in Mag. Dr. Margit Leuthold

Initiates file downloadBehandlung und Behandlungsabbruch in der Neonatologie aus medizinischer Sicht
Univ.-Prof. Dr. Angelika Berger

Initiates file downloadEntwicklung, Stand und Verfahren der Pränataldiagnostik
ao. Univ.-Prof. Dr. Martin Häusler

Initiates file downloadKaiserschnitt - Geburtsmethode des 21. Jahrhunderts?
O. Univ.-Prof. Dr. Peter Wolf Husslein

Initiates file downloadZukunft des Hebammenberufs
Christa Hauser-Auzinger, MSc.

Initiates file downloadBeratung und Begleitung bei PND
Univ.-Prof. Dr. Sigrid Müller/MMag. Melanie Novak


Das UN Istanbulprotokoll und die interdisziplinäre Dokumentation von Gewaltfolgen in Österreich

Termine:
Fachtagung von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr
im Dr. Peter Quantschnigg-Saal im Bundesministerium für Finanzen, Hintere Zollamtsstraße 2b 1030 Wien

Intensivworkshop von 09:00 bis 17:00 Uhr
im Jugendstilhörsaal der Medizinischen Universität Wien, Spitalgasse 23, 1090 Wien

gemeinsam mit der Österreichischen Plattform Patientensicherheit, der Medizinischen Universität Wien, des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen, dem Welcome Zentrum Wien

Eine Anrechnung der Veranstaltung für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer und beim ÖBVP ist angedacht.

Um Anmeldung wird gebeten, unter: ierm@univie.ac.at

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Tagung K.o.-Mittel-Delikte: Herausforderungen, Strafverfolgung und Opferschutz

Termin: Donnerstag, den 29. September 2016 von 9:00-16:30

Ort:
Seminarraum 'Alte Kapelle' beim Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Campus der Universität Wien (Altes AKH), Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

Die Tagung ist anrechenbar für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer (5 Punkte) und für den Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband (1 ÖGKV-Fortbildungspunkt).
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten, unter: ierm@univie.ac.at

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Präsentationen zum Nachlesen:

Die Unterlagen dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken und eigenem Gebrauch verwendet werden. Jegliche Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ausdrücklich verboten.

Initiates file downloadK.o.-Mittel-Delikte: Die Herausforderungen im Alltag - Fallrpäsentation AKH Wien aus den Bereichen Unfall und Gynäkologie
Sabine Eder DGKS, Ass.-Prof. Dr. Daniela Dörfler

Initiates file downloadBeeinträchtigung durch "K.o.-Tropfen" und deren analytischer Nachweis
Dr. Günter Gmeiner

Initiates file download"K.o.-Mittel-Verdachsfall": Nachweisfenster, toxikologische Beurteilung, Handlungsempfehlungen
Dr. Wolfgang Bicker, MScTox

Initiates file downloadKriminelle Handlungen: Die Rolle von Giftstoffen wie z.B. Alkohol und Psychopharmaka
Univ.-Prof. Dr. Otto Lesch

Initiates file downloadKriminalpolizeiliche Fallbearbeitung beim Verdacht der Verabreichung von K.o.-Tropfen
Catrin Weniger

Initiates file downloadDie freie Beweiswürdigung bei K.o.-Mittel-Delikten
Univ.-Prof. Mag. Dr. Lyane Sautner

Initiates file downloadNeue Formen von Gewalt durch K.o.-Mittel: Präsentation der Projektergebnisse
Mag. Laura Fischer

Initiates file downloadNeue Wege in der GHB-Analytik
Dr. Balazs Horvath


Expertentalk "Vom Trauma zur Delinquenz"

mit anschließender Buchpräsentation

am 21.9.2016 von 17:00 - 20:00

im Seminarraum 'Alte Kapelle' beim Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Campus der Universität Wien (Altes AKH), Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

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ROUND TABLE: PRÄVENTION NOSOKOMIALER INFEKTIONEN: Welche Rahmenbedingungen nötig sind

Termin: Mittwoch, 09. Juni 2016, 17:00 Uhr

Ort: Seminarraum 'Alte Kapelle' des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin, Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

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MitarbeiterInnen- und PatientInnensicherheit im Rahmen der Flüchtlingshilfe

Termin: Donnerstag, den 10. März 2016 von 13.00 – 18.00h

Ort: im Saal 2+3+4, Veranstaltungszentrum 1. Stock (Ärztekammer für Wien)

Im Rahmen der geplanten Tagung werden aktuelle Themen von der Akutversorgung von Menschen auf der Flucht bis zu regelmäßigen medizinischen Behandlungen von MigrantInnen vorgetragen und diskutiert. Die Schwerpunktthemen liegen sowohl in der medizinischen Grundversorgung der AsylwerberInnen, Fragen der Krankenversicherung, der Überwindung von Sprachbarrieren, der Behandlung von psychischen Störungen traumatisierter Flüchtlinge als auch in Fragen nach dem Schutz der Angehörigen der Gesundheitsberufe. 

Namhafte ReferentInnen der betreffenden Hilfsorganisationen, der Ärztekammer, des Bundesministeriums für Gesundheit und der Medizinischen Universität Wien kommen zu Wort. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt zur Frage, ob im Österreichischen Gesundheitssystem ausreichend Vorkehrungen getroffen wurden, um den Anforderungen einer neuen Flüchtlingsbewegung genügen zu können.

Die Tagung ist anrechenbar für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung unter: ierm@univie.ac.at

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Präsentationen zum Nachlesen:

Die Unterlagen dürfen ausschließlich zu privaten Zwecken und eigenem Gebrauch verwendet werden. Jegliche Vervielfältigung oder Veröffentlichung ist ausdrücklich verboten.

Initiates file downloadHaftungsrecht und Versicherung der helfenden ÄrztInnen
KA Dr. Thomas Holzgruber

Initiates file downloadHandlungsfelder der Gesundheits- und Krankenpflege im Rahmen der Flüchtlingshilfe
Ursula Frohner

Initiates file downloadPersönliche Schutzmaßnahmen - Empfehlungen BMG
Dr. Bernhard Benka, MSc.


17. Workshop des Arbeitskreises "Medizin und Theologie" zum Thema

"Spiritual Care als Ausdruck, Ort und Spannungsfeld der Beziehung zw. Medizin und Theologie?"

Wissenschaftlicher Tagungsbeirat: Reiner Anselm, Julia Inthorn, Ulrich Körtner

Zeit: 29.-30. Januar 2016

Ort: Seminarraum 'Alte Kapelle' des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin, Campus der Universität Wien (Altes AKH), Spitalgasse 2-4, Hof 2.8, 1090 Wien

Anmeldung: unter stefan.dinges@univie.ac.at
Anmeldung ist unbedingt erforderlich; Teilnahme nur nach Einladung!

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Pressemitteilung: Wiener Preis für humanistische Altersforschung

O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Ulrich H.J. Körtner, Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät und Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, erhält den Wiener Preis für humanistische Altersforschung. Die Preisverleihung findet am 18. November 2015 im Rahmen der Wiener Vorlesungen im RadioKulturhaus des ORF statt.

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie in Kooperation mit der Stadt Wien verliehen. Er wurde erstmals 2001 an den Altersforscher Univ. Prof. Dr. Leopold Rosenmayr vergeben. Weitere Preisträger sind der Mediziner Univ.-Prof. Dr. Karl-Heinz Tragl (2002), der Mediziner und Medizinethiker Univ.-Prof. Dr. Erich Loewy (2003), die Klinische Psychologin Univ.-Prof. Dr. Ilse Kryspin-Exner (2004), Caritaspräsident Dr. h.c. Franz Küberl (2005), der Mediziner Univ.-Prof. Dr. Georg Wick (2006), der Nobelpreisträger Prof. Dr. Eric Richard Kandel (2007), der Schriftsteller Felix Mitterer (2009), die Sozioökonomin Univ.-Prof. Dr. Ulrike Schneider (2011) und der Regisseur Michael Haneke (2012).

Weitere Informationen unter http://radiokulturhaus.orf.at/artikel/418416.

Studie zur Patientenverfügung präsentiert

Die Studie "Rechtliche Rahmenbedingungen und Erfahrungen bei der Umsetzung von Patientenverfügungen" ergab, dass sowohl auf Seiten der Angehörigen der Gesundheitsberufe als auch in der österreichischen Bevölkerung ein hoher Informationsbedarf herrscht, was die Patientenverfügung betrifft, erklärt Gerhard Aigner, Sektionsleiter im Bundesministerium für Gesundheit bei der Präsentation.

Die Hälfte der österreichischen Bevölkerung weiß gar nicht, oder nicht genau, was eine Patientenverfügung ist. Wie die Ergebnisse der empirischen Erhebung zeigen, ist der Unterschied zwischen verbindlicher und beachtlicher Patientenverfügung wenig bekannt. Darüber hinaus gibt es geringe Kenntnis der Alternativen zur Selbstbestimmung, wie die Vorsorgevollmacht, die Vertretungsbefugnis nächster Angehöriger, die Sachwalterverfügung und die Konsequenzen bei Fehlen einer Vorsorge.

Patientenverfügung ist wichtiger Schritt für Patientenrechte

„Die Stärkung des individuellen Willens von Patientinnen und Patienten für Behandlungsentscheidungen ist ein wichtiger Schritt im Sinne von Patientenrechten", erklärt Ulrich Körtner, Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien und Leiter des Studienprojekts. "Die Studie zeigt jedoch eine Tendenz zu einer Entscheidungsdelegation an Ärztinnen und Ärzte und an Angehörige. Es wäre zu diskutieren, ob das jetzige Maß an Autonomie bei Behandlungsentscheidungen für viele Menschen ohne eine entsprechende Unterstützung eine Überforderung oder gar eine Zumutung bedeutet", so Körtner. (16.12.2014)

Initiates file downloadEndbericht Studie Patientenverfügung PatVG II

Trauer um Professor Herbert Gottweis (1959-2014)

Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin trauert um Universitätsprofessor Dr. Herbert Gottweis, der am 31. März 2014 im Alter von 56 Jahren gestorben ist. Der international angesehene Politikwissenschafter, der auch Gründer und Leiter der Forschungsplattform "Life-Science-Governance (LSG )" war, war langjähriges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des IERM. Das IERM wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Link: Zum Nachruf ds Instituts für Politikwissenschaft
http://medienportal.univie.ac.at/uniview/uni-intern/detailansicht/artikel/in-memoriam-herbert-gottweis/


Ungarische Ehrendoktorwürde für Ulrich Körtner

Ulrich Körtner, reformierter Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, erhält am 21. November 2013 die Ehrendoktorwürde der Reformierten Theologischen Universität Debrecen. Die Ehrenpromotion findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 475jährigen Bestehen der Universität statt.

Wie die Theologische Universität Debrecen würdigt, deckt Körtners theologische Tätigkeit beinahe die ganze Breite der protestantischen Theologie ab. Vor allem wird der reformierte Theologe, der Vorstand des Instituts für Systematische Theologie und Religionswissenschaft sowie des renommierten Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien ist, das in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiert, für seine Leistungen auf den Gebieten der theologischen Ethik und der Medizinethik ausgezeichnet. Gewürdigt werden außerdem seine Zusammenarbeit mit der Reformierten Theologischen Universität und sein Engagement im Bereich der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Körtner ist unter anderem geschäftsführender Herausgeber der angesehenen Zeitschrift für Evangelische Ethik und langjähriges Mitglied im Fachkreis Ethik der GEKE.

Die Theologische Universität Debrecen ist eine Teileinrichtung des Reformierten Collegiums zu Debrecen, das 1538 gegründet wurde. Seit der Reformation ist das Collegium nicht nur das geistige Zentrum des ungarischen reformierten Protestantismus, sondern eine bedeutsame Institution in der ungarischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Es konnte seine Funktion bis heute ununterbrochen ausüben, auch in der Zeit der kommunistischen Herrschaft. Neben der Theologie wurden am Kollegium auch Philosophie, Mathematik, Naturwissenschaften, Literatur und Rechtswissenschaften gelehrt. Auch die 1912 gegründete staatliche Universität Debrecen ist aus dem Collegium hervorgegangen.

Biografisches und Forschungsschwerpunkte von Ulrich Körtner

Ulrich H.J. Körtner (geb. 1957) ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Bethel, Münster und Göttingen war Körtner Assistent und Vikar an der Kirchlichen Hochschule Bethel und in Bielefeld. 1982 Promotion, 1987 Habilitation an der Kirchlichen Hochschule Bethel. 1986-90 Gemeindepfarrer in Bielefeld, 1990-1992 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Iserlohn. 1998 war Körtner Mitbegründer und von 1998 bis 2008 Vorsitzender der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Hermeneutik und Fundamentaltheologie, Ethik, insbesondere Medizin und Pflegeethik, Diakonie, Ökumenische Theologie, Eschatologie und Apokalyptik. Zahlreiche Mitgliedschaften und Mitherausgeberschaften.

2001 wurde Körtner als österreichischer Wissenschafter des Jahres ausgezeichnet. 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Faculté libre de Théologie Protestante de Paris.


Institut für Ethik und Recht in der Medizin wieder in Bioethikkommission vertreten

Bereits zum dritten Mal wurde die Jurstin Dr. Maria Kletečka-Pulker vom Institut für Ethik und Recht in der Medizin und Geschäftsführerin der Plattform Patientensicherheit als Mitglied der beim Bundeskanzleramt eingerichteten Bioethikkommission  bestellt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Medizinrecht und die Patientensicherheit. Kletečka-Pulker ist wissenschaftliche Leitern  des Projekts "Qualitätssicherung in der Behandlung nicht deutsch-sprachiger Patienten - Videodolmetschen" und der Evalierungsstudie zum Patientenverfügungsgesetz. Vor wenigen Wochen ist ihre aktuelle Publikation mit dem Titel "Ethik und Recht der Reanimation" (http://www.kup.at/kup/pdf/12152.pdf) erschienen.

Über die Bioethikkommission

Die 2001 eingerichtete Bioethikkommission berät den Bundeskanzler aus ethischer Sicht in allen gesellschaftspolitischen, naturwissenschaftlichen und rechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Entwicklung der Wissenschaften auf dem Gebiet der Humanmedizin und -biologie ergeben. Sie gibt Empfehlungen ab, erarbeitet Vorschläge für legistische Maßnahmen und erstellt Gutachten.

Die konstituierende Sitzung der neu zusammengesetzten Kommission findet am 25. März statt. Liste der Mitglieder der Bioethikkommission:  http://www.bundeskanzleramt.at/bioethik


Neue Publikation erschienen: Autonomie und Macht

Interdisziplinäre Perspektiven auf medizinethische Entscheidungen

Autor/ Hrsg.: Anselm, Reiner / Inthorn, Julia / Kaelin, Lukas / Körtner, Ulrich H.J. / Atzeni, Gina / Butz, Ulrike / Kipke, Roland / Krug, Henriette / Peintinger, Michael / Walser, Angelika / Weiß, Thomas / Woydack, Lena
Erscheinungsjahr: 2013
Reihe: Edition Ethik, Band: 12
Seiten: 188
Ausstattung: Hardcover

Autonomie ist einer der Grundbegriffe der Medizinethik, dem (verborgene) Machtmechanismen innerhalb und außerhalb der Medizin entgegenstehen. Autonomie und Macht stehen dabei sowohl auf der interpersonellen Ebene der stets asymmetrischen Arzt-Patienten-Beziehung als auch auf der strukturellen Ebene des Gesundheitswesens in einem spannungsvollen Verhältnis. Der Band diskutiert theoretische Ansätze zu Autonomie und Macht kritisch für den Bereich der Medizin und lotet deren Verhältnis aus interdisziplinärer Perspektive aus.

Relations of power are characteristic for the medical system and may jeopardize the autonomy of ethical decisions. An interdisciplinary anthology.


Artikel von Prof. Ulrich Körtner

a) Die Grenzen von Glauben und Vernunft

Religiöse Standpunkte sind in bioethischen Fragen, etwa wenn es ums Klonen geht, unabdingbar, aber nicht grundsätzlich überlegen. Anmerkungen zur Debatte zwischen Theologen und dem Philosophen Jürgen Habermas. Link: Artikel von Prof. Ulrich HJ. Körtner in "Wiener Zeitung" (25. Mai 2013)

Initiates file downloadDie Grenzen von Glauben und Vernunft

b) Dolly 2.0: Neue Experimente und alte Fragen

Noch gibt es Zweifel an einer Studie, wonach Forscher vor einigen Tagen erstmals menschliche Zellen geklont haben. Gleichgültig ob sie Bestand hat oder nicht, die bioethische Debatte hat sie neu entfacht. Der Theologe Ulrich Körtner rät dabei zur Besonnenheit: Es sei ein Unterschied, ob es beim Klonen um Fortpflanzung oder um mögliche Therapien geht. Link: Artikel in science.orf.at: http://science.orf.at/stories/1718247/



Diskussionsveranstaltung zum Thema "Forschungsethik"

Zeit: Dienstag, 26. November 2013, 17 Uhr

Veranstaltungsort: Josephinum, Lesesaal, Währinger Straße 25, 1090 Wien

Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich, es wird um Anmeldung gebeten unter forschungsethik@univie.ac.at

Innovationen und Errungenschaften sind Ziel und Zweck von Wissenschaft und Forschung, sie werfen jedoch auch Fragen nach den ethischen Grenzen auf. Umso mehr sind die Diskussionen um das Machbare und das Vertretbare gerade im medizinischen Bereich akut.

Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung sprechen renommierte Granden aus unterschiedlichen Bereichen der Forschung über die wachsende Relevanz des Themas im wissenschaftlichen Alltag.
Die DiskutandInnen sind:

  • Christiane Druml (Vizerektorin für Klinische Angelegenheiten der MedUni Wien)
  • Ulrich Körtner (Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin an der Universität Wien)
  • Ruth Ladenstein (St. Anna Kinderkrebsforschung)
  • Michael Wolzt, (Leiter des Koordinationszentrum für Klinische Studien an der Meduni Wien)

Christiane Druml und Ulrich Körtner haben zudem die Wissenschaftliche Leitung des Zertifikatskurses “Ethik und Recht in der klinischen Forschung“ inne. Der zweisemestrige Zertifikatskurs startet im Februar 2014 in Kooperation von MedUni Wien und Universität Wien.

Nähere Informationen zur Diskussionsveranstaltung sowie zum Zertifikatskurs finden Sie unter „Forschungsethik“

Flyer Zertifikatskurs "Ethik und Recht in der klinischen Forschung


Symposium „Kinderschutz damals und heute“,

Probleme in der Praxis

Symposium anlässlich des 100. Geburtstages von Hans Czermak

Montag, 25. November 2013, 18:00 – 21.00 Uhr

Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Campus, Altes AKH (Alte Kapelle)

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier


Vortrag von Susanne Krahe:

Angeknüpftes Leben. Die medizinische Praxis der Organspende als Herausforderung theologischen Denkens


Dienstag, 29. Oktober 2013, 18 Uhr
Seminarraum Institut Ethik und Recht in der Medizin
(Alte Kapelle AAKH)

Die Referentin ist evangelische Theologin und lebt als Schriftstellerin und Hörfunkautorin in Unna. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a.: Adotiert: Das fremde Organ. Transplantation als Grenzerfahrung (1999); (zus. mit Eberhard Fincke) "Organspende - ein Akt der Nächstenliebe?" (2013).

Programm


Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des IERM

am 20. September 2013 ab 16.00 Uhr

im Seminarraum 'Alte Kapelle' des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin
Spitalgasse 2-4, Hof 2.8
1090 Wien

Festredner:

  • Prof. Dr. Georg Marckmann: Präsident der Akademie für Medizinethik, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin.
  • Prof. Dr. Stefan Huster: Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie, Juristische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.
  • Emer. o. Univ.-Prof. Dr. Günter Virt wird einen Rückblick auf die letzten 20 Jahre geben.

Programm

Lageplan und Anfahrt


  • Fotos


Podiumsdiskussion

Ergebnisbericht: „Seltene Erkrankungen in Österreich“

Termin: 9.9.2013, 18.30 Uhr
Ort: Institut für Ethik und Recht in der Medizin, 1090 Wien, Spitalgasse 2–4, Campus Altes AKH, Hof 2.8

Anmeldung: MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H.
Part of Medical Opinion Network von MedMedia Verlag
Seidengasse 9/Top 1.3, 1070 Wien
Tel.: 01/607 02 33-69 | Fax: 01/607 02 33-67 | h.hirschl@medahead.at

Kostenlose Teilnahme
Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, ersuchen wir um Anmeldung bis 2.9.2013 bei Mag. Helene Hirschl

Programm

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der MEDahead Gesellschaft für medizinische Information m.b.H. und dem IERM statt


2. Migrationssymposium

Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin und die Österreichische Plattform Patientensicherheit, in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien und der Wiener Ärztekammer, laden Sie herzlich zum 2. Migrationssymposium am

Donnerstag, 25. April 2013 von 9.30 – 18.00h ein!
Veranstaltungsort: Ärztekammer für Wien ǀ Weihburggasse 10-12 ǀ 1010 Wien

Initiates file downloadEinladung


Rumänische Übersetzung der Publikation "Grundkurs Pflegeethik" - 2. Auflage erschienen
Ulrich H.J. Körtner, Curs fundamental de etica îngrijirii (DRThB 1), Editura Schiller, Sibiu/Hermannstadt 2012 (247 S.)


Tätigkeitsbericht 2011 des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin
Die Leiter und MitarbeiterInnen des IERM freuen sich, den Tätigkeitsbericht 2011 präsentieren zu dürfen.
IERM Tätigkeitsbericht 2011


Publikation "Grundkurs Pflegeethik" - Neuerscheinung der zweiten, überarbeiteten Auflage von o. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Ulrich Körtner   
Inhalte: Dieses Studienbuch befasst sich mit den theoretischen Grundlagen sowie Grundfragen der Pflegeethik und den Methoden der ethischen Urteilsbildung. Thematisiert werden ethische Probleme in der Pflegeforschung, in der Transplantations- und Intensivmedizin sowie am Lebensende. Der Band informiert über die Arbeitsweise klinischer Ethikkomitees und stellt einschlägige Ethikdokumente und Gesetzestexte vor. Eine Reihe von Fallbeispielen gibt dem Leser weiters die Möglichkeit, die Prinzipien und Regeln der Pflegeethik selbst zu erproben.
Das Buch ist durchgehend mit Merksätzen, Zusammenfassungen, Reflexionsfragen und Hinweisen auf vertiefende Literatur versehen und wurde für die 2. Auflage durchgehend aktualisiert und erweitert.
Körtner, Ulrich (2012): Grundkurs Pflegeethik; 2., akt. u. überarb. Aufllage; Facultas WUV


Große Auszeichnung für das Institut für Ethik und Recht in der Medizin
Ernennung von Frau Dr. Maria Kletecka-Pulker, Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Ulrich Körtner und Herrn Univ.-Prof. DDr. Chriatian Kopetzki


Das Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien ist Collaborating Partner bei "Joint Action on Patient Safety and Quality of Care" (per Oktober 2011).


Ab sofort ist Dr. Stefan Dinges als Leiter des Zentrums für Ethikberatung am Institut für Ethik und Recht in der Medizin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ethikberatung im Gesundheitswesen e.V.

Ziel und Aufgabe der Gesellschaft ist die Qualitätssicherung und Zertifizierung von Ausbildungen und Implementierung im Bereich Klinischer Ethikberatung, Klinischer Ethikkomitees sowie anderen Formen und Strukturen von Ethikberatung in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Auf der inhaltlichen Ebene findet eine enge Kooperation mit der Akademie für Ethik in der Medizin, Göttingen statt.


Start des Folgeprojektes "Evaluierung Patientenverfügungsgesetz: Rechtliche Rahmenbedingungen und Erfahrungen der Umsetzung"
Dauer: 2011-2014, Fördergeber: Bundesministerium für Gesundheit


Haftungsfreistellung bei Pränataldiagnostik? Der Gesetzesentwurf ist unethisch.
Interview mit Univ.-Prof. Dr. Dr.hc. Ulrich Körtner, Klinik;
Interdisziplinäre Zeitschrift für das Krankenhaus, 21. Jahrgang, Nr. 3/2011
Mit einem rechtlichen Federstrich können ethische Dilemmata nicht weggewischt werden. Univ.-Prof. Dr. Dr.hc. Ulrich Körtner nimmt in einem Interview mit Susanne Hinger von der Zeitschrift „Klinik“ zu den vielschichtigen rechtlichen und ethischen Fragestellungen Stellung, die der Gesetzentwurf zur Haftungsfreistellung bei Pränataldiagnostik impliziert bzw. die durch diesen erst aufgeworfen werden.


Hinter dem Körper liegt der Mensch
Artikel von Univ.-Prof. Dr. Dr.hc. Ulrich Körtner,
http://science.orf.at/stories/1684530
Damit Chirurgen einen guten Job machen, müssen sie ihrem Arbeitsgegenstand - den menschlichen Körper - distanziert gegenübertreten. Hinter dem Körper befindet sich aber immer eine Person mit ihren Hoffnungen und Sorgen, und das kann zu ethischen Problemen führen.


Publikation „Zurechtkommen; Ethikkultur in der Altenhilfe. Leitfaden zur Orientierung und Organisation einer ethischen Entscheidungskultur in Einrichtungen der stationären Altenhilfe“

Dinges, Stefan/ Kittelberger, Franz (2011): Zurechtkommen; Ethikkultur in der Altenhilfe. Hrsg.: Diakonisches Werk Bayern e.V.


Buchneuerscheinung „Ageismus und Altersdiskriminierung in der Hauskrankenpflege - Die gesellschaftliche Konstruktion von Altern und Alter in Bezug auf Pflegebedürftigkeit hochaltriger, ambulant betreuter Personen in Österreich“

Rohatsch, Birgit (2011): Ageismus und Altersdiskriminierung in der Hauskrankenpflege; die gesellschaftliche Konstruktion von Altern und Alter in Bezug auf Pflegebedürftigkeit hochaltriger, ambulant betreuter Personen in Österreich; VDM Verlag Dr. Müller.
Pflegebedürftigkeit wird oft mit den „dunklen Seiten des Alters“ assoziiert. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die ambulante Pflege, vor allem weil rund 80% der pflegebedürftigen, alten Menschen zu Hause versorgt werden. Dem hohen Bedarf an Pflegekräften steht ein Mangel an Personen gegenüber, die Interessen daran haben, den Pflegeberuf zu ergreifen. Negative Altersbilder tragen dazu bei. In dieser Arbeit werden Überlegungen aus den Bereichen der Sozialgerontologie und der Pflegewissenschaften zusammengeführt und auf den Bereich der ambulanten Pflege übertragen.


Menschenbilder in der Medizin - The Conception of the Human Being in Medicine: Exploring Boundaries between Traditional Chinese and Western Medicine
Interdisziplinäre Tagung von rund je zehn Wissenschaftler aus Taiwan und Österreich aus den Feldern Philosophie, Theologie, medizinischer Ethnologie, Medizin, Traditioneller Chinesischer Medizin, Politikwissenschaft und Geschichte zum Thema "Menschenbilder in der Medizin".
Laufzeit: September 2011; Projektleitung und Koordination: Sigrid Müller, Lukas Kaelin; Kooperationspartner: Prof. Hen-hong Chang; Finanzierung: Gefördert durch den FWF und NSC


Buchneuerscheinung "Ethik und Recht in der Humanforschung"


Körtner, Ulrich H.J.; Kopetzki, Christian; Druml, Christiane (Hrsg), Ethik und Recht in der Humanforschung, Springer 2010. Schriftenreihe Ethik und Recht in der Medizin, Band 5
Ohne Forschung gibt es keine Zukunft. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben und Fortschritte in Medizin und Biologie auch zum Wohle der Menschen zu nutzen, braucht es transparente Rahmenbedingungen für die Forschung am Menschen. Diese findet nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Pflege, in Psychologie und Sozialwissenschaften sowie in der Technikforschung statt. In Österreich sind einzelne Bereiche der Forschung am Menschen bislang nur unzureichend geregelt. Die Beiträge des vorliegenden Bandes erörtern das Verhältnis von Forschungsethik und Menschenbild, die Kodifikation des biomedizinischen Forschungsrechts im internationalen Vergleich, die Freiheit der Forschung und ihre Grenzen im Spannungsfeld in Forschungsethik und Forschungsrecht sowie Initiativen und Instrumente zur Stärkung der Scientific Integrity. Weitere Themen sind die Forschungskontrolle durch Ethikkommissionen, Probleme von Forschungsethik und Forschungsrecht in der medizinischen Grundlagenforschung und in der klinischen Forschung (einschließlich Biobanken), sowie Forschungsethik und Forschungsrecht in Pflegewissenschaft, Psychologie und auf dem Gebiet der assistiven Technologien, die in Medizin und Pflege zum Einsatz kommen.

Job: Program Assistant im Post Graduate Center

für das berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm „Patientensicherheit und Qualität im Gesundheitssystem (MSc)“ (20 Stunden, ab 1. September 2012 und vorerst befristet bis 30.09.2014 mit der Option auf Verlängerung)

Initiates file downloadDetails


Patientenbehandlung und Haftung in Europa.
Ergebnisse einer Studie an ausgewählten Rechtsordnungen

Am 10.10.2012 10.00 - 17.00 Uhr im
Seminarraum Alte Kapelle des
Instituts für Ethik und Recht in der Medizin
Spitalgasse 2-4, Hof 2.8
1090 Wien

Initiates file downloadProgramm


Akademische Abschlussfeier des 1. Universitätslehrganges
'Patientensicherheit und Qualität im Gesundheitssystem'

Opens external link in new windowBericht in der online Zeitung der uni Wien: uni:view

 
Copyright: Opens external link in new windowwww.fotoweinwurm.at

am 10. Oktober 2012 im Kleinen Festsaal der Universität Wien.


RdM-Nachmittag 2013

Der Verlag MANZ, das Zentrum für Medizinrecht und die Österreichische Ärztekammer laden herzlich ein zum informativen RdM-Nachmittag 2013

am Donnerstag, 7. März 2013 von 15.30 bis 20.30 Uhr
im

Hotel Regina
Rooseveltplatz 15
A-1090 Wien

Nähere Details zum Programm entnehmen Sie bitte beigefügter Einladung! Im Anschluss an die Vorträge wird zu Erfrischungen geladen. Um Antwort wird gebeten bis 25. Februar 2013 unter Tel. 01/531 61-119 (Frau Wala / Frau Loschan) oder E-Mail: Opens window for sending emailnetzwerk@manz.at Online-Anmeldung unter: Opens external link in new windowwww.manz.at/seminar-rdm Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl!
Die Plätze werden nach Einlagen der Anmeldung vergeben.
Die Teilnahme am RdM Nachmittag ist kostenlos.

Initiates file downloadProgramm


Spitalgasse 2-4, Hof 2.8
Campus, Altes AKH
A-1090 Wien
T: +43-1-4277-22201
F: +43-1-4277-9222
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0