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Aktuelles

Interdisziplinäre Tagung zum Thema „Sport, Psyche, Ethik, Recht, Gesundheit"

Termin:  

Tagung: Samstag, 25. November 2017
(09:00 bis 18:00 Uhr)
Workshops: Freitag, 24. November 2017
(16:00 bis 21:00 Uhr)

Ort:        

Tagung: Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien, Van Swieten Gasse 1a,1090 Wien      
Workshops: Medizinische Universität Wien, AKH Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien

Anmeldung:

Online: www.ce-management.com
Fax: +43 (0)1 4784559
E-Mail: office@ce-management.com

Die Tagung ist für das Diplom-Fortbildungs-Programm der Österreichischen Ärztekammer eingereicht. Um Fortbildungspunkte für PsychotherapeutInnen und PsychologInnen wurde angesucht.

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Wilhelm-Hartel-Preis für Ulrich H.J. Körtner

In Anerkennung seiner hervorragenden fächerüberreifenden Forschungstätigkeit im Bereich der Theologie sowie insbesondere der Medizin- und Bioethik ist Ulrich H.J. Körtner von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Wilhelm Hartel-Preis ausgezeichnet worden. Die feierliche Übergabe des Preises fand am 13. Dezember 2016 statt. Der Wilhelm Hartel-Preis in Höhe von 15.000 Euro wird vergeben an Gelehrte, die in Österreich wirken und hervorragende wissenschaftliche Leistungen in den von der philosophisch-historischen Klasse der ÖAW im weitesten Sinne vertretenen Fächern vollbracht haben.

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien. Neben der Medizin-, Pflege- und Bioethik liegen Körtners Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der Fundamentaltheologie und Hermeneutik, allgemeine Ethik, Diakonie, Ökumenische Theologie, Eschatologie und Apokalyptik. 1998 gehörte Körtner zu den Gründungsmitgliedern der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie, deren Vorsitzender er von 1998 bis 2008 war.

Professor Körtner studierte evangelische Theologie in Bethel/Bielefeld, Göttingen und Münster. 1982 erfolgte die Promotion, 1987 die Habilitation an der Kirchlichen Hochschule Bethel, an der Körtner als Assistent tätig war. Von 1986 bis 1990 war er Gemeinpfarrer in Bielefeld, von 1990 bis zu seiner Berufung nach Wien Studienleiter an der Evangelischen Akademie Iserlohn.

2001 wurde Körtner als bislang einziger Theologe als österreichischer Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet. 2010 wurde ihm die Ehrendoktorwürde des Institut Protestant de Théologie/Faculté libre de Théologie Protestante de Paris verliehen, 2013 die Ehrendoktorwürde der Reformierten Theologischen Universität Debrecen. 2015 erhielt er den Wiener Preis für humanistische Altersforschung. 2016 wurde ihm das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen.


Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse für Ulrich H.J. Körtner

Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Medizin- und Bioethik sowie der Diakonie und der Diakoniewissenschaft wurde Ulrich H.J. Körtner das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich verliehen. Die Auszeichnung wurde ihm am 15. November 2016 von Staatssekretär Dr. Harald Mader überreicht.

Körtner ist seit 1992 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 2001 ist er Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien, in dem er seit seiner Gründung 1993 tätig ist. Körtner ist auch Direktor des Instituts für öffentliche Theologie und Ethik der Diakonie in Wien und Bundespfarrer der Johanniter-Unfall-Hilfe Österreich. Seit 1994 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Ausschusses für Genanalysen und Gentherapie am Menschen. Er war Mitglied der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt (2001–2013), der World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology (COMEST) der UNESCO (2006–2009) und der österreichischen UNESCO-Kommission (2006–2010).


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